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18146 Rostock
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Maxim Simonenko Illustrator - Concept Artist - Comiczeichner - Portraitzeichner - Zeichenmentor

Motto Mein höchstes Glück ist das Leben, mein höchstes Ziel die innere Harmonie

Sprachen Deutsch, Englisch, Russisch, Japanisch

Hobbys Reisen, Klettern, Schwimmen, Meditieren, Holzhacken, Games

Lieblingsnahrung Ramen, Sushi, Apfelstrudel, Kekse, Grüner Tee

Für Die, die es nach mehr durstet 🙂

maxim simonenko illustration
maxim simonenko illustration kunsthalle
maxim simonenko ausmalbild aqaurell digital portrait

Seit 4 Jahren bin ich nun in Rostock!

(2018) Momentan genieße ich mit meiner Freundin mein Leben in Rostock. Jeden Freitag gebe ich Zeichenkurse an der Volkshochschule Rostock, arbeite als Schnellzeichner / Portraitzeichner auf Events und baue meine Internetpräsenz auf Youtube, Instagram und Facebook aus. Online-Zeichenkurse ist ein grosses Thema an dem ich gerade in meinem Büro arbeite. Dabei halte ich eine gute Balance zwischen Arbeiten am PC und draussen Malen. In Rostock oder in Warnemünde stehe oder sitze ich gerne und zeichne alles was vor mein Skizzenbuch läuft. Ausserdem habe ich einen Kleingarten, der mich auf Trab hält und mich motiviert ins Grüne zu gehen. Um mich immer weiterzubilden Reise ich gerne und besuche ausgefallene Seminare.

(2018) Mein Auftritt beim Plein Air Festival ist absolut erwähnenswert! Für mich öffnete sich danach eine ganz neue Welt des “Draussen-Malens”. Ich konnte unglaublich viel von meinen Mit-Dozenten lernen. Immer mehr drifte ich weg vom PC hin zum Freiluftzeichnen.

(2017) Während der 4 Jahre in Rostock ist viel passiert. Projekte, die ich während dieser Zeit abgeschlossen habe ist z.B. die Arbeit als Hintergrundzeichner bei der Animationsfabrik GmbH in Warnemünde. Dort war ich etwa 1 Jahr und zeichnete auf 3-4 Tage die Woche Basis als Freiberufler. Es ging um Hintergründe für einen Kinofilm. Ich bin kein erfahrener Hintergrundmaler und habe sehr viel Respekt vor dieser Arbeit! Deshalb tat ich mein bestes besser darin zu werden. Und es klappte irgendwann echt gut! Aber ich bin einfach niemand, der regelmäßig in einem Büro arbeiten kann. Mein eigener Chef zu sein ist meine Bestimmung. Deshalb sammelte ich soviel Erfahrung wie ich konnte und trennte mich von der Firma. Es war eine sehr intensive und tolle Zeit!

(2017) Ein halbes Jahr war ich Dozent an der Designakademie in Rostock für menschliche Anatomie. Habe die Schüler in dieser Zeit sehr intensiv an das Zeichnen von Menschen herangeführt. Herrliche Zeit!

(2017) Ein weiteres Projekt, dem ich intensiv nach ging war: Tentangli Ausmalbilder! Oh ja, klingt erstmal komisch. Aber es ist so entspannend Ausmalbilder zu zeichnen!! Ausserdem konnte ich mit Ausmalbildern besser meine Verkauffähigkeiten ausbauen. So baute ich mir ein Konzept auf wie ich die Bilder fotografiere und präsentiere, baute einen Online-Shop und machte Videos. Ich verkaufte auch auf Veranstaltungen und bekam sehr positive Rückmeldungen! Nun liegt das Projekt etwas brach weil ich mich nicht entscheiden kann ob ich zu einem Verlag gehe oder ob ich selbst Bücher drucken und dann verkaufen soll. Wahrscheinlich werde ich die Bilder einfach als PDFs zum Selberausdrucken verkaufen!

(2016) Meine Erfahrung im Unterrichten von kleinen Kids habe ich auf der Kinderkunstakademie in Kassebohm gesammelt. 1.-5. Klasse habe ich wöchentlich unterrichtet. Ich habe während dieser Zeit sehr viel gelernt, aber auch da bin ich weg weil neue Projekte aufkamen und ich was neues Lernen wollte.

(2015) Ein Jahr lang habe ich nur Elfenportraits auf Deviantart gemalt! Ich wollte unbedingt bekannt werden und liebte es aus irgendeinem Grund meinen Portraits Elfenohren zu verpassen. Ich sammelte 3000 Follower auf Deviantart, bekam darüber Aufträge, machte Tutorials und verbesserte mich ungemein im Zeichnen. Aber auch diese Phase nahm sein Ende.

maxim simonenko illustration
maxim simonenko illustration

2 Jahre auf Reisen - Japan!

Meine Reise startete in Deutschland und ging über Polen, Ukraine, Russland bis nach Japan. In Japan blieb ich 1 Jahr und kann zweifellos sagen, dass ich mich in Japan am wohlsten fühle! Nun, das eine Jahr war kein Spaziergang. Ich hatte mein Work&Travel-Visum und 2000 € in der Tasche. Nicht viel um im teueren Japan, wo man ohne Japanisch kaum weiterkommt, zu überleben XD Meine Taktik war erstmal auf dem Land zu bleiben und über WWOOFING möglichst viel über das Land zu lernen ohne viel Geld ausgeben zu müssen. Auf der Wwoofing-Seite suchte ich mir einen Hof oder ein Restaurant auf dem Land aus, half dort aus und bekam im Gegenzug Essen und Übernachtung umsonst. Dies verschaffte mir Zeit mich an die Kultur zu gewöhnen und Japanisch zu lernen. Ich lernte jeden Tag und mied die ersten 4 Monate andere Ausländer. Ich war irgendwann so fokussiert auf Japanisch, dass als ich einen Deutschen traf, ihm nicht mehr auf deutsch antworten konnte. Dieser extreme Fokus half mir aber Japanisch schneller zu lernen. Nach 4 Monaten bin ich die Städte gereist. Fukuoka, Nagoya und Tokyo. Dort hatte ich meist nur eine Anlaufstelle, einen Kontakt über den ich schnell ein Kontaktenetzwerk aufbaute. Dadurch kam ich an Jobs und günstige Übernachtungsmöglichkeiten. So arbeitete ich in Cafes, Restaurants und Bars. Lernte dadurch weiter Japanisch und verdiente dabei Geld. In Tokio hatte ich sogar einen Auftritt in einer Werbung! Ich blieb aber nie länger als einen Monat in einer Stadt und zog immer weiter. Mal ging es für mich nochmal in den Süden, dann wieder in den Norden usw. Japaner waren SO UNGLAUBLICH NETT zu mir. Ich kann das gar nicht beschreiben. Ohne ihre Hilfe hätte ich es kaum geschafft. Dafür bin ich sehr sehr dankbar und erinnere mich gerne an all die tollen Menschen! Und ich kann es nicht beschreiben, aber ich fühlte mich extrem wohl in Japan. Was ich jedoch niemals machen würde ist dort in einem Unternehmen zu arbeiten oder mein Kind in die Schule zu schicken. Sie sind viel zu streng! Manchmal hatte ich in einem Restaurant 11h-Schichten und durfte nur was essen weil mir der Koch heimlich was zugesteckt hat. Da habe ich meinen Ausländerbonus ausgespielt 😉 Natürlich darf man Japan ansonsten nicht über pauschalisieren. Es sind Menschen wie ich sie in Deutschland oder in einem anderen Land anzutreffen sind, bloß mit einer etwas anderen Kultur. Ansich kein großer Unterschied also. Aber dieser kleine Unterschied hat mich sehr angesprochen und ich konnte mich mit den Japanern super identifizieren! Finde Japanisch super! Und es ist nicht so schwer wie alle denken. Ein paar Schlüsselwörter lernen und man versteht Unterhaltungen. Schreiben habe ich an 2 Tagen gelernt. Solange man Kanji (komplizierte chinesische Zeichen) weglässt lernt man einfach und schnell zu schreiben. Deshalb haben die Japaner 3 Schriftsysteme. Man wählt einfach das leichteste aus wenn man wenig Zeit hat. ;D

Ou! Und ich habe 4 DIN A4 Skizzenbücher während meiner Reisen gefüllt. Habe detailiert aufgeschrieben und aufgezeichnet was ich erlebt habe. 🙂

maxim simonenko illustration
maxim simonenko manga zeichnen

Mein Weg zum Profi - Künstler

Ich kündigte meinen Informatiker-Job und zog nach Bayreuth. Dort wollte ich zum besten Zeichner werden! Ohne ein Studium, denn das würde mich zu lange dauern. Ein Jahr und ich würde super gut werden, ich muss nur Zeichnen! Dachte ich mir… Es verging ein Jahr nach dem anderen und ich war immer noch zu schlecht, um einen Job zu bekommen. Ich machte riesen Fortschritte und steigerte mich immer mehr hinein. Denn Existenzangst ist kein Spaß. Nach 2 Jahren ging mir das Geld komplett aus und ich hielt mich mit Zeichenkursen und vereinzelten Aufträgen über Wasser. Angefangen hatte ich mit Mangazeichnen, realisierte aber nach einem Jahr, dass es für mich nicht der beste Weg um erstmal Geld mit Zeichnen zu verdienen. Also bin ich auf das digitale Zeichnen für Spiele umgestiegen. 1 Jahr dauerte es bis ich mich an mein Grafiktablett gewöhnt hatte. Ich erstellte ein Portfolio und bewarb mich unentwegt. Nach 3 Jahren hatte ich immernoch keinen Job und zog nach Berlin, um weiter zu lernen. Das war für mich die schlimmste Zeit, ich war ziemlich fertig vor Angst und Zweifeln! Als ich dann einen Job in München als Concept Artist bei Realmforge Studios GmbH bekam!!! Nach 3,5 Jahren Selbststudium und der tollen Hilfe von privaten Zeichenmeistern hatte ich es endlich geschafft! Das tolle an der Kunst-Branche ist, dass Abschlüssen nicht wirklich was zählen. Man schaut nur auf das Portfolio. Beim Realmforge Studios GmbH blieb ich 1 Jahr und arbeitete an dem Spiel “Dark”. Es war ein TOLLER Job. Aber Büroarbeit ist einfach nichts für mich… Ausserdem war ich so geschafft, ich hasste Zeichnen sogar. 4,5 Jahre habe ich an nichts anderes als Zeichnen gedacht. Mein Handgelenk schmerzte und ich brauchte eine Pause. Also bin ich auf eine Weltreise! XD

Meine zeichnerische Entwicklung habe ich in einer Grafik festgehalten. Und mein damaliges Portfolio mit dem ich angenommen wurde könnt Ihr hier einsehen: Maxims Portfolio 2011 Finde sowas sehr interessant! 🙂

maxim simonenko illustration
maxim simonenko illustration

Ich bin ein (sportlicher) Informatiker!

Nach dem mathematischen Zweig auf der Realschule und dem Abschluss der technischen Fachoberschule in München bekam ich einen Ausbildungsplatz als Informatiker-Systemintegration bei Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH. Eine Ausbildung, die man nicht so einfach bekam. Die Firma nach nur alle zwei Jahre Auszubildende auf und nur vereinzelte, die einen Tages-Härte-Wissens-Test überstanden. Aber ich war gut zu der Zeit, las viel, lernte viel für die Schule und meine Allgemeinbildung. Ein Vorzeigeschüler! Niemand dachte da noch an ein zukünftiges Künstlerleben. Die Ausbildung ermöglichte mir eine eigene Wohnung in München. Nebenher machte ich intensiv Sport. Kung Fu, Klettern und Parcour – je spannender, desto besser! Nach der Ausbildung wurde ich übernommen vom Unternehmen und arbeitete als Business Requirement Manager im Prozessmanagement. Hielt Schulungen und Präsentationen. Ich wollte weg von Informatik und mehr in die Kommunikation. Aber auch das machte mich nicht wirklich glücklich. Der Ruf Künstler zu werden wurde immer präsenter, bis er so stark war, dass ich ihn nicht ignorieren konnte und meinen Job kündigte. Natürlich waren Freunde und Familie dagegen. Ich musste mit vielen den Kontakt abbrechen. Aber was sollte ich schon machen, wenn ich meiner Bestimmung nicht folge, dann habe ich einfach kein Leben. XD

Ich nahm auch schon Abendzeichenkurse bei verschiedenen Zeichenmeistern in München. Neben meiner Vollzeitstelle als Informatiker und dem Sport. Auf der Arbeit fing ich auch immer mehr an Geschichten zu schreiben und diese als Manga zu zeichnen. Ich merkte aber, dass falls ich Künstler werden möchte ich aufs Ganze gehen muss. Denn es braucht viel Zeit, um sich im Zeichnen zu verbessern – ich musste Vollzeit zeichnen!

Mein Krabbeln beginnt!

Ich bin in Dnepropetrovsk (Ukraine) geboren und in Taganrog (Russland) aufgewachsen. Ich habe echt schöne Erinnerungen an meine Kindheit. Wir haben Baumhäuser gebaut, sind mit einem Rudel Straßenhunde um die Häuser gezogen, haben uns im Wald geprügelt, haben die verrücktesten Rutschen gebaut oder versucht einen Kletterrekord aufzustellen. Mit 11 Jahren bin ich mit meiner Mama und Bruder nach Deutschland, in die Nähe von München gezogen. Da war irgendwie niemand auf der Straße und ich stand alleine da mit meinen selbstgebauten Pfeil und Bogen, bereit jemanden herauszufordern. Also schwenkte ich um auf Spiele am PC und Animes. Da ich ziemlich jung war brauchte ich nur ein halbes Jahr, um Deutsch schreiben und sprechen zu können. So konnte ich auch in Deutschland weiterhin meinem 1er-Schereiber-Dasein fröhnen. 😉